So fing alles an

Im September 1998 war es endlich soweit und in Weißenfels konnte eine ganz neue Schulform mit dem Unterricht beginnen. Die Freie Evangelische Schule Weißenfels (FESW) startete mit 11 Schülern und zwei Lehrerinnen ins Schuljahr 1998/99.

Eröffnung
Ursula Schreiter, Schulleiterin Angelika Zeigermann und Lehrerin Christiane Heiligmann (von links) mit den ersten Schülern der FESW.


Die private Initiative zur Gründung einer Schule auf biblischer Basis hatte ihren Ursprung 1991 in Halle. Im Jahre 1998 waren dann alle Voraussetzungen erfüllt und das Kultusministerium erteilte die Genehmigung zum Schulbetrieb. Im Voraus fanden viele Informationsabende statt, um Eltern, Vereinsmitglieder und Freunde für die christliche Schule zu gewinnen. In den ersten drei Jahren erhielt die Schule keinerlei staatliche Zuschüsse. Deshalb war es zwingend notwendig, Privatpersonen und Unternehmen anzusprechen, sie mit der Schule bekannt zu machen und um ihre Unterstützung zu bitten.

Die Schulhäuser

1998 begann der Unterricht in einem kleinen Gebäude in der Fröbelstraße, das die Stadt Weißenfels zu günstigen Konditionen zur Verfügung stellte. Seit Herbst 1999 dürfen wir das schöne alte Schulgebäude in Burgwerben nutzen. Dafür sind wir sehr dankbar. Hier, wie auch in der Gründungsphase, erlebten wir Gottes gute Führung. Seit dem Schuljahr 2000/01 ist die FESW zu einer vollständigen Grundschule mit vier Klassenstufen ausgebaut.

Haus 1 Freie Evangelische Schule Weißenfels
In diesem schönen alten Schulgebäude findet der Unterricht statt.

Lehrplan

Der Lehrplan an unserer Schule orientiert sich an den Rahmenrichtlinien des Landes Sachsen/Anhalt. Zu der sehr guten fachlichen Ausbildung der Schüler bieten wir den Kindern auch die Möglichkeit, sich mit biblischen Inhalten und dem Evangelium vertraut zu machen. Morgendliche Andachten zu Themen aus dem täglichen Leben sowie in den Lehrstoff integrierte biblische Geschichten sind fester Bestandteil des Unterrichts. Sie geben den Schülern Gelegenheit, sich mit dem Lehrstoff aktiv auseinander zu setzen, eigene Standpunkte zu finden und sich feste Wertvorstellungen anzueignen und zu praktizieren. Unsere Schule ist einem ganzheitlichen Lehren und Lernen verpflichtet, das die Person der Lehrenden und Lernenden einbezieht und Unterrichtsgegenstände nicht nur vom Verstande her angeht, sondern auch praktisches Handeln, Emotionalität und Phantasie zulässt und Zugänge zur Einheit von Glauben, Denken und Tun schafft. Durch begrenzte Klassenstärken wird die Aktivität und Kreativität jedes einzelnen Kindes stark berücksichtigt und gefördert.

Elternmitarbeit ist an unserer Schule die Regel. Sie kommt besonders in den Arbeitsgemeinschaften (AG) und der Schulausgestaltung zum Tragen. Folgende AG´s werden zurzeit angeboten: Fußball, Backen, Kreatives aus Kräutern, Tanzen, Chor, Flöte und Schach.

Nach dem Unterricht haben die Schüler die Möglichkeit den Hort "Kindertreff" zu besuchen.

Sport- und Freizeitplatz am Schulhaus 2
Sport- und Freizplatz der FESW

Ort der Wertevermittlung

Die FESW stellt einen Ort der christlichen Wertevermittlung dar, fördert die Lern- und Leistungsbereitschaft der Schüler und führt zu einer fundierten Ausbildung. Damit legt sie die entscheidensten Grundlagen für jedes weitere Lernen im Leben. Sie ist ein wichtiger Bestandteil im Schulwesen unserer Region.

In einem weitgehend entchristlichten Umfeld leistet sie einen wichtigen Beitrag, das Evangelium bekannt zu machen und bietet somit eine verlässliche Lebensgrundlage an. Die FESW isoliert sich nicht von ihrer Umwelt und versteht sich nicht als elitäre Schule. Sie steht grundsätzlich auch für Kinder aus konfessionslosen Elternhäusern offen. Gerade hier liegen die Chancen und die Notwendigkeit, die gute Botschaft von Jesus Christus weiterzugeben.